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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von Frau Margit Berger freuen sich auf ihren Besuch. Herzlich eingeladen sind (nach vorheriger Anfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten) auch alle Kindergärten und Schulen.

Im Bestand sind ca. 8.000 Medien!

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Jahresbericht 2020

Öffnungszeiten

Montag         16.00 – 18.30 Uhr
Donnerstag  16.00 – 18.30 Uhr
Sonntag        11.00 – 12.00 Uhr

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Katholische Öffentliche Bücherei Herz-Jesu
Franz- Kobinger-Str. 10
86157 Augsburg
Tel. 0821-25273274
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Buchtipps

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Die hier empfohlenen Bücher finden Sie natürlich bei uns in der Bücherei …

Buchtipp April

Offene See

Benjamin Myers

 

 

Die Begegnung mit der gebildeten Dulcie im Sommer 1946 verändert das Leben eines Bergarbeitersohns.

Auf den 16-jährigen Robert wartet im Jahr 1946 nach der Schule eine Anstellung im Bergbau, wie es in seinem Dorf im Norden Englands üblich ist. Zuvor jedoch will er ans Meer. Er packt ein Bündel und macht sich zu Fuß auf, quer durch Yorkshire bis zur Küste. Oberhalb einer Bucht kommt Robert zu einem Cottage, wo er mit Dulcie Bekanntschaft schließt. Sie lädt ihn zu einem Tee und schließlich zu längerem Bleiben ein, wofür er sich mit Arbeiten rund ums Haus revanchiert. Die in seinen Augen “ältere Dame” ist anders als alle Menschen, die Robert von zuhause kennt – kultiviert, weltoffen – und sie besitzt eine reich gefüllte Speisekammer, der man die Entbehrungen der Kriegsjahre nicht ansieht. Zum ersten Mal im Leben isst Robert Hummer und trinkt Wein! Nicht nur kulinarisch erweitert Dulcie seinen Horizont, sie führt ihn auch an Lawrence, Bronte und sogar an Lyrik heran. Nur das Meer mag sie nicht: “Wir hatten ein Zerwürfnis.” Als Robert in einem vernachlässigten Schuppen ein Manuskript mit Gedichten findet, ahnt er, wieso. – Der Ich-Erzähler blickt am Ende seines Lebens voller Wärme zurück auf jenen Sommer, der seinen weiteren Lebensweg entscheidend geprägt hat. Als Leserin wird man durch den sanften, poetischen Stil des schön gestalteten Buchs in eine vergangene Zeit versetzt, genießt mit Robert die Landschaft, das Essen und die Freundschaft zu Dulcie – und erfährt schließlich ihre tragische Geschichte. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Barbara Sckell

Buchtipp März

Ein halbes Herz

Sonja Lundberg

 

Sofia Lundberg wurde 1974 geboren und arbeitete als Journalistin in Stockholm, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Mit ihrem Debütroman »Das rote Adressbuch« eroberte sie die schwedische Literatur- und Bloggerszene im Sturm, woraufhin die Rechte in über 30 Länder verkauft wurden.

Inhaltsangabe:

Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt – denn obwohl die schwedische Fotografin Elin Boals eine glänzende Karriere in New York absolviert, hat sie sich zurückgezogen in ihren ganz eigenen Kosmos. Niemandem gewährt sie Zugang zu ihrem Inneren, nicht einmal ihrer Familie. Als sie völlig unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen die Erinnerungen mit Macht über sie herein. Denn Elin hütet ein tragisches Geheimnis – eine tiefe Schuld, die sie damals dazu trieb, die Insel für immer zu verlassen. Und nun spürt sie, dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren muss, wenn sie jemals wirklich glücklich werden will …

Buchtipp Februar

Die Dirigentin

Maria Peters

 

 

Maria Peters, geboren 1956, ist Autorin, Drehbuchschreiberin und Regisseurin. Für ihre Filme wurde sie bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Antonia Bricos Leben hat sie so fasziniert, dass sie sowohl ein Buch als auch einen Film daraus machte. Sie lebt mit ihrem Mann, einem Filmproduzenten, in Amsterdam.

 Klappentext:

New York, 1926: Für Antonia Brico gibt es nur die Musik. Unermüdlich übt sie an dem alten Klavier, das ihr Vater, ein Müllmann, auf der Straße gefunden hat. Ihr großer Traum: Dirigentin zu werden. Doch noch nie hat eine Frau in dieser Rolle auf der Bühne stehen dürfen. Als sie sich als junge Frau zu einem Konzert ihres Idols Willem Mengelberg schleicht, und sich auf einem Klappstuhl in den Mittelgang setzt, wird sie herausgeworfen und verliert dabei auch noch ihren Job im Konzerthaus. Sie steht vor dem Nichts.
Doch sie gibt nicht auf und reist nach Europa, um für ihren Traum zu kämpfen. Sie verlässt sogar ihre große Liebe Frank, um nicht in dessen Schatten zu stehen. Unermüdlich klopft sie an die Türen der großen Musiker. Karl Muck, der legendäre Dirigent in Berlin, zerreißt vor ihren Augen ihr Empfehlungsschreiben.
Antonia sieht letztlich nur einen Weg: Ein Orchester nur mit Frauen, von ihr selbst dirigiert. Mit dem Eröffnungskonzert ist klar: Es wird Antonia befreien – und die Musikwelt für immer verändern.

Buchtipp Januar

Der Honigbus

 

 

»Der Honigbus« ist eine starke Geschichte über das Leben und die Weisheiten der Natur. Bienenlektionen für das Leben. Bewegendes Memoire, eine autobiografische Geschichte sehr leiser Töne mit großer Aussagekraft.

Ein rostiger alter Bus im Garten des Großvaters und seine Bienen werden für Meredith ihr einziger Halt. Denn sie ist erst fünf, als sie von ihren Eltern nach deren Trennung vollkommen sich selbst überlassen wird.
Der Großvater nimmt sie mit in die faszinierende Welt der Bienen – und rettet ihr so das Leben. Die Bienen werden Meredith zur Ersatzfamilie: Wenn sie sich verlassen fühlt, zeigen sie ihr, wie man zusammenhält und füreinander sorgt. Wenn sie über ihre depressive Mutter verzweifelt, bewundert sie die Bienen dafür, ihre Königin einfach austauschen zu können. Die Bienen lehren Meredith, anderen zu vertrauen, mutig zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen.

Ja, dieses Buch der amerikanischen Journalistin und Autorin Meredith May wird nicht zu Unrecht als Meisterwerk betitelt und für besondere Literaturpreise zu Recht nominiert. „Der Honigbus“ ist ein ganz besonders leises Buch, was mit tiefgehenden Metaphern, Zitaten, Botschaften, Poesie, Lebensweisheiten und Sachkenntnis durchwebt und durchzogen ist. Es ist ein feines Meisterwerk in Buchform am Rande der Masse und der aktuellen Thematik des großen Bienensterbens auf der Welt, der seine Eindringlichkeit durch das erlebte Schicksal der Autorin mit autobiografischen Auszügen und Gefühlen erzählt. Wenn es einer Autorin gelingt, den Grat zwischen authentischer Kulisse, Vergangenheit und trauriger Kindheitserlebnisse und Schicksalsschläge mit gebührender und herzlicher Sachkenntnis in einem Roman zu vereinen, dann kann man sicherlich von einem besonderen schriftstellerischen Talent sprechen, denn hier werden Bienenlektionen auf das wahre Leben adaptiert. Großartig!

Nach dem Beenden dieses beinahe poetischen und sehr tiefgründigen, wie auch erschreckenden Romans, musste ich zunächst einmal in mich gehen und all diese neuen und besonderen Eindrücke und Kostbarkeiten des Lesens und Lebens aufnehmen, wirken lassen und reflektieren.

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Vorlesen und Basteln für 4– 7 jährige Kinder  jeden Dienstag (außer in den Ferien) von Oktober bis Ostern.

Lesungen in unregelmässigen Abständen

Lesestart – Stiftung Lesen

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Wir bieten: multimediale Deutschkurse, mehrsprachige Bildwörterbücher, Bücher mit landeskundlichen Informationen über Deutschland, Fluchtberichte, Spiele, Bücher über die verschiedenen Religionen und wenige englischsprachige Bücher, um den Ankommenden den Zugang zur deutschen Sprache und Kultur zu erleichtern.

Unkomplizierte und kostenlose Ausleihe ist für Asylsuchende und ehrenamtliche Helfer möglich!