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Herzlich willkommen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich unter der Leitung von Frau Margit Berger auf ihren Besuch. Herzlich eingeladen sind (nach vorheriger Anfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten) alle Kindergärten und Schulen.

Im Bestand sind ca. 10.000 Medien!

Bilderbücher

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Öffnungszeiten

Mo 16.00 – 18.30 Uhr
Do 16.00 – 20.00 Uhr
So 11.00 – 12.00 Uhr

Kontakt

Katholische Öffentliche Bücherei Herz-Jesu
Franz- Kobinger-Str. 10
86157 Augsburg
Tel. 0821-25273274
buechereiherzjesu@gmx.de

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Buchtipps

Jeden Monat eine neue Idee...

Die hier empfohlenen Bücher finden Sie natürlich bei uns in der Bücherei …

Buchtipp März



Zuversicht

Mira Magén

Die Hauptfigur in ihrem Roman hat bei einem Autounfall Mann und Sohn verloren. Deshalb zieht die 39 jährige Witwe einen Schlußstrich unter ihr bisheriges Leben und sucht Zuflucht an einem ungewöhnlichen Ort. Die Protagonistin findet jedoch ihren eigenen Weg, nach dem Schicksalsschlag weiterzuleben, sie findet in ein selbstbestimmtes Leben zurück.

Die Geschichte birgt keine Versprechen, aber sie drückt eine gelassene, dem Leben vertrauende Haltung aus.Es geht um Auseinandersetzung mit Gott, Lebensfragen, Beziehungen, Alter…

Erzählt wird von Bewährungsproben die neue Lebensperspektiven eröffnen.

Wenn auch die Geschichte konstruiert erscheint und in manchen Phasen etwas langatmig ist, so ist sie doch lesenswert. Mira Magén gelingt es vortrefflich, wohl durch ihre Lebenserfahrung in ihren verschiedenen Berufen, Gefühle und Stimmungen zu erfassen und wunderbar auszudrücken.

Die Schriftstellerin ist Anfang der fünfziger Jahre in Israel geboren, studierte Psychologie und Soziologie. Nachdem sie alle 5 Jahre einen anderen Beruf wählte, Lehrerin, Sekretärin, Krankenschwester, arbeitet sie inzwischen ausschließlich als Schriftstellerin. Sie ist verheiratet und hat Kinder.

Ebenso lesenswert von der gleichen Schriftstellerin ist das Buch: Zu blaue Augen

Buchtipp Februar

Robert Seethaler
Das Feld

Das Feld – das ist der fiktive Friedhof eines kleinen Ortes in R. Seethalers neuem Roman. Die dort begrabenen erzählen ihre Geschichte und so entsteht ein Porträt ihrer Stadt und eine vielstimmige Gesamtschau auf das Leben.

Es sind nicht nur letzte Dinge, sondern Dinge und Situationen die man sich im Leben hätte sagen mögen, das aber, aus welchen Gründen auch immer, nie getan hat.

In der Frankfurter Rundschau vom 22. 06. 2018 hieß es:

„Wenn ein Autor 29 Tote ihr Kleinstadt-Leben erzählen lässt, wenn es ihm gelingt, den Leser noch mit der banalsten Episode zu berühren, ohne aus der Jenseits-Nummer Kitsch werden zu lassen, wenn er die Biografien Stück für Stück zusammen wachsen lässt und einen Roman daraus macht – dann muss das ein großer Erzähler sein.“ Stephan Hebel

Das Buch ist nicht leicht zu lesen, obwohl es aus einfachen Sätzen und überschaubaren Geschichten besteht. Das liegt an der Konstruktion, in der sich die Zusammenhänge erst nach und nach ergeben. Es ist aber auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, man stellt sich die Frage: Was bleibt von einem Leben? Wenn ich auf mein Leben irgendwann zurückblicke, wovon würde ich erzählen? Eine Geschichte, eine Erinnerung an einen Moment, ein bestimmtes Gefühl?

Robert Seethaler ist 1966 in Wien geboren. „Ein ganzes Leben“ und „Der Trafikant“ sind ebenfalls sehr bekannte und bei uns in der Bücherei oft ausgeliehene Bücher.

Buchtipp Januar

Dörte Hansen

Mittagsstunde

Dörte Hansen ist 1964 in Husum geboren und in einem kleinen Geestdorf in Nordfriesland groß geworden. In ihrem Interview im NDR erklärte D.Hansen, dass es sie interessiert wie die Menschen zu dem werden was sie sind und das aufzuzeigen, was einen Menschen prägt, formt oder auch verformt.

Das ist ihr wunderbar gelungen, indem sie ganz unsentimental schreibt,vom Verschwinden der ländlichen Welt mit ihren eigenen Regeln und Ritualen , von einem alten Gasthof, in dessen Tanzboden die Geschichten und Geheimnisse des Dorfes noch lebendig zu sein scheinen.

In ihrem Roman verfolgt sie das Schicksal des Dorfs und seiner Bewohner von den 60er Jahren bis in die Gegenwart. Wendepunkt für Dorf und Mensch war die Flurbereinigung Mitte der 60er Jahre.

Eine Fülle von skurrilen, aber liebevoll lebensnah gezeichneten Charakteren wachsen dem Leser ans Herz. Die große Kunst des Romans besteht darin, von Familienverhältnissen, Erziehungsmethoden, lange gehüteten Geheimnissen ganz nebenbei zu erzählen. Wir erkennen, dass wir den Lauf der Zeit nicht aufhalten können, dass es vielleicht Zeit für etwas Neues ist.

Es ist ein wunderbar lebendiger und warmherziger Roman, der das Landleben ohne Kitsch und Verklärung zeigt, eine große Erzählung voll leiser Melancholie.

Mittagsstunde ist der zweite Roman von Dörte Hansen. Ihr erster Roman: Altes Land war 2015 ein echter Bestseller und kann ebenfalls bei uns, in der Bücherei Herz Jesu ausgeliehen werden.

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Veranstaltungen und Aktionen

Vorlesen und Basteln für 4– 7 jährige Kinder immer Dienstags ab 6. November 2018 von 16.00 bis 17.00 Uhr.

Lesungen in unregelmässigen Abständen

Lesestart – Stiftung Lesen

Aktion Bibfit

Asylothek

Wir bieten: multimediale Deutschkurse, mehrsprachige Bildwörterbücher, Bücher mit landeskundlichen Informationen über Deutschland, Fluchtberichte, Spiele, Bücher über die verschiedenen Religionen und wenige englischsprachige Bücher, um den Ankommenden den Zugang zur deutschen Sprache und Kultur zu erleichtern.

Unkomplizierte und kostenlose Ausleihe ist für Asylsuchende und ehrenamtliche Helfer möglich!