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Herzlich willkommen

!!! Die Bücherei ist vorraussichtlich bis 19.April geschlossen und die ausgeliehenen Bücher werden automatisch verlängert !!!

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich unter der Leitung von Frau Margit Berger auf ihren Besuch. Herzlich eingeladen sind (nach vorheriger Anfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten) alle Kindergärten und Schulen.

Im Bestand sind ca. 8.000 Medien!

Bilderbücher

Kinder-und Jugendbücher

Krimis

Sachbücher

Romane

Biographien

Kassetten

CDs

Spiele und Zeitschriften

Jahresbericht 2019

Öffnungszeiten

Mo 16.00 – 18.30 Uhr
Do 16.00 – 20.00 Uhr
So 11.00 – 12.00 Uhr

Kontakt

Katholische Öffentliche Bücherei Herz-Jesu
Franz- Kobinger-Str. 10
86157 Augsburg
Tel. 0821-25273274
buechereiherzjesu@gmx.de

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Buchtipps

Jeden Monat eine neue Idee...

Die hier empfohlenen Bücher finden Sie natürlich bei uns in der Bücherei …

Buchtipp April

Winterbienen

Norbert Schiefer

 

Die Geschichte besteht aus einem fiktiven Tagebuch aus der Zeit zwischen Januar 1944 bis Mai 1945, das ein gewisser Egidius Armindos schreibt.  Er ist während des 2 Weltkriegs wegen Epilepsie nicht wehrtauglich, als lebensunwertes Leben gefährdet und als Lateinlehrer aus dem Schuldienst entlassen worden.  So kümmert er sich hingebungsvoll um die Bienenzucht seines verstorbenen Vaters in einem kleinen Ort in der Eifel, nahe der belgischen Grenze. Über diese bringt er, in einem Bienenkasten versteckte Flüchtlinge, meist Juden aus Deutschland nach Belgien, um mit dem dadurch erhaltenen Geld seine notwendigen Medikamente für die Epilepsie zu beschaffen.

Wie R. Scheurer Krieg, Liebe, Tod, Holocaust, Bienen und die Eifel motivisch zusammen bringt findet Markus Clauer, Autor der Wochenzeitschrift „Die Zeit“, großartig

Im Deutschlandfunk war zu hören: „Das Ineinander des sanften Bienenstaats und des brutalen NS-Staats sind sprachlich und inhaltlich gut verflochten. Mühelos kontrastiert der Autor die Jahreszyklen der Bienen mit der fortgesetzten Zerstörungswut der Menschheit.

Buchtipp März

Ein neues Blau

Tom Saller

 

Der Autor, 1967 geboren, studierte Medizin und arbeitet heute als Psychotherapeut. „Wenn Martha tanzt „ ist sein Debütroman.

Im Buch ” Ein neues Blau” beschreibt er die Lebensgeschichte einer alten Dame Lil, ihre ungewöhnliche Kindheit und Jugend in Berlin. Als Kind wurde sie,  nach dem frühen Tod ihrer Mutter nur vom Vater aufgezogen.  Als Lil den Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur kennenlernt meint sie, ihre Leidenschaft, die Porzellanmalerei entdeckt  zu haben.  Doch die Nationalsozialisten kommen an die Macht und sie muss aus Berlin fliehen. Nach einem kurzen Zwischenspiel in den USA kehrt sie in ihre Heimat, in das große Haus in Charlottenburg zurück. Als Gesellschafterin wird ihr die 18 jährige Anja geschickt. Die alte Dame  fasst Vertrauen, irgendwie fühlt sie sich mit dem jungen Mädchen verbunden, vielleicht weil diese auch kein leichtes Leben hat. So beginnt auch der Roman, der in zwei Handlungsebenen abläuft.

Doch auch Anja hat ein Geheimnis.

Die unvorhersehbare Wendung überracht den Leser. Welche Rolle spielt dabei die schlichte Porzellanschale, die die alte Frau wie einen Schatz hütet?

Ein Frauenroman mit reichem gechichtlichen Hintergrund, der auch Wissen über jüdische und japanische Teetraditionen vermittelt. Eine mitreißende, berührende und auch informative Geschichte.

Ein berwegendes, autobiogrfisches Buch, das zeigt, wie würdevolles Zusammenleben der Generationen gelingt

Feel Good

Die Autorin gewinnt dem Albtraum Alzheimer in klarer Sprache poetische, lebenskluge Seiten ab.

HÖRZU

Buchtipp Februar

Mein Leben mit Martha

Martina Bergmann

 

Martina kümmert sich um Martha. Martha ist Mitte achtig und in einer „poetischen Verfassung“.

So nannte das Heinrich, der Mann, mit dem Martha fast vierzig Jahre lang zusammenlebte. Aber jetzt ist Heinrich tot und Martina beschließt, sich der alten Dame anzunehmen, ohne mit ihr verwandt zu sein oder sie auch nur gut zu kennen. Oder ist es vielmehr Martha, die sich Martina ausgesucht hat? So genau ist das nicht mehr auszumacen, aber es ist auch nicht wichtig, weil sie nämlich beide glücklich sind, so wie es ist. Martina Bergmann tritt in ihrem ebenso klaren wie empathischen Bericht den Gegenbeweis dafür an, dass die Betreuung eines dementen Menschen eine Bürde sein mus. Sie schildert, wie es sich anfühlt, mit jemandem zusammenzuleben, der trotz seiner Einschränkungen klug und humorvoll, ja geradezu hellsichtig ist. Ein glänzend geschriebenes Plädoyer für das würdevolle Zusammenleben der Generationen. Und ein bewegendes Portrait zweier unkonventioneller Frauen.

Christine Westermann

 

Wer sich allerdings fortgeschritten dementen Personen widmet, dem mag die Erzählung euphemistisch anmuten, denn der so schön umschriebene „poetische Zustand“ spiegelt nicht eine langfristige Realität wider. Trotzdem eine leicht zu lesende, aufbauende Inspiration und Lektüre.

Christine Vornehm

 

Ein berwegendes, autobiogrfisches Buch, das zeigt, wie würdevolles Zusammenleben der Generationen gelingt

Feel Good

Die Autorin gewinnt dem Albtraum Alzheimer in klarer Sprache poetische, lebenskluge Seiten ab.

HÖRZU

Buchtipp Januar



Ein Leben und eine Nacht

Anne Griffin

 

„Niemand, niemand versteht wirklich etwas von Verlust, bis jemand geht den man liebt. Und zwar mit dieser tiefen Liebe, die du bis in die Knochen spürst und die sich bis unter deine Fingernägel gräbt, so schwer zu bewegen, wie festgetretene Erde.“ S. 253

An der Hotelbar einer irischen Kleinstadt sitzt der 84-jährige Maurice Hannigen,ehemaliger Farmer, seit 2 Jahren verwitwet und Vater eines Sohnes, der mit seiner Familie in den USAlebt.

In dieser Nacht blickt er auf sein Leben zurück und erhebt fünf mal sein Glas, um auf die Personen anzustoßen, die sein Leben geprägt, berührt und verändert haben. Es handelt sich keineswegs um eine Autobiographie, vielmehr schwelgt der Protagonist in seinen Erinnerungen.

Die Autorin verleiht ihm durch ihre Ausdrucksstärke und den vielen liebevollen Details so viel Lebendigkeit und charackterliche Tiefe, dass er für den Leser gut greifbar wird. Er ist zwar dickköpfig, mürrisch, hat seine Fehlbarkeiten und Eigenheiten, aber genau das macht ihn und seine Geschichte so authentisch.

Anne Griffin, die für ihre Kurzgeschichten bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, legt mit diesem Buch ein bewegendes Romandebüt hin. Ein Leben und eine Nacht ist ein warmherziger Roman über Liebe und Verlust, er macht nachdenklich über die Konsequenzen unseres Verhaltens.

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Veranstaltungen und Aktionen

Vorlesen und Basteln für 4– 7 jährige Kinder  jeden Dienstag (außer in den Ferien) ab 5. 11. 2019 bis Ostern 2020.

Lesungen in unregelmässigen Abständen

Lesestart – Stiftung Lesen

Aktion Bibfit

Asylothek

Wir bieten: multimediale Deutschkurse, mehrsprachige Bildwörterbücher, Bücher mit landeskundlichen Informationen über Deutschland, Fluchtberichte, Spiele, Bücher über die verschiedenen Religionen und wenige englischsprachige Bücher, um den Ankommenden den Zugang zur deutschen Sprache und Kultur zu erleichtern.

Unkomplizierte und kostenlose Ausleihe ist für Asylsuchende und ehrenamtliche Helfer möglich!