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Franz- Kobinger-Str. 10
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Buchtipps

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Die hier empfohlenen Bücher finden Sie natürlich bei uns in der Bücherei …

Buchtipp November



Der englische Liebhaber

Federica de Tesco

Federica de Cesco wurde als Tochter eines italienischen Vaters und einer deutschen Mutter im norditalienischen Pordenone geboren und studierte Kunstgeschichte und Psychologie in Lüttich. Mit 15 schrieb sie ihr erstes Buch, den Jugendbestseller Der rote Seidenschal, dem über 50 Kinder- und Jugendbücher folgten, bis ihr mit Silbermuschel ein aufsehenerregendes Debüt in der Belletristik gelang. Weitere große und erfolgreiche Romane folgten. Heute lebt sie mit ihrem Mann, dem japanischen Fotografen Kazuyuki Kitamura, in der Schweiz.

 

Die große deutsche Liebesgeschichte der Nachkriegszeit

Münster, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Stadt ist zerstört, es ist Winter, die Menschen kämpfen um ihre Existenz. Die junge Anna hält ihre Familie mit einer Stelle als Dolmetscherin bei der britischen Besatzungsmacht über Wasser. Als sie eines Tages mit Fieber bei der Arbeit erscheint, bietet ihr der englische Captain Jeremy an, sie nach Hause zu bringen – es ist der Beginn einer leidenschaftlichen Liaison, die im Nachkriegsdeutschland verpönt ist, denn mit dem Feind lässt man sich nicht ein. Doch als Anna schwanger wird, ist Captain Jeremy verschwunden, und die Engländer verweigern ihr jede Auskunft.

Vierzig Jahre später findet Annas Tochter Charlotte Tagebuchaufzeichnungen und alte Tonbandaufnahmen – und sie macht sich daran, das Geheimnis der großen verbotenen Liebe von Anna und Jeremy zu lüften. Warum verschwand er eines Tages spurlos aus Annas Leben, obwohl sie seine große Liebe war? Was ist das Geheimnis des charismatischen und so undurchschaubaren Mannes, der ihr Vater ist? Und was ist der Grund für Annas Selbstmordversuch Jahrzehnte später? Je mehr Charlotte in die Geschichte ihrer Familie eintaucht, desto lebendiger wird für sie – und die Leser – auch die deutsche Nachkriegszeit, als die europäischen Völker einander als Feinde galten und in vielen Familien das Gespenst des Nationalsozialismus noch lebendig war.

(Rezension aus dem Internet)

Buchtipp Oktober



Stummes Echo

Susan Hill

Susan Hill ist in Deutschland noch zu entdecken, in Großbritanien wird sie bereits mit Preisen ausgezeichnet und steht immer wieder auf den Bestsellerlisten. 1942 wurde sie in Yorkshire geboren.

Gibt es so was wie „emotionale Wahrheit“ neben der faktischen?

Der Roman thematisiert die unterschiedlichen Erinnerungen innerhalb einer Familie. Im Buch wird von der Wiederkehr es ewig Gleichen einer Familie erzählt. Konkurrenz unter Geschwistern, Lebensentwürfe, Missverständnisse, Ignoranz….Die Geschichte zielt deutlich auf eine Pointe hin, die Schilderung entfaltet einen Erzählsog, dem man nicht widerstehen kann.

Einfache, klare Wahrheiten und Antworten findet man in diesem Buch nicht. Die Wahrheit ist fließend, die Erinnerungen sind trügerisch. Ein Buch, das ein Echo, bereits während der Lektüre im Kopf auslöst.

Buchtipp September

Unsere wunderbaren Jahre

Peter Prange

In diesem Roman beschreibt Peter Prange das Leben von sechs Hauptpersonen, ihrer Partner, Kinder und Kindeskinder in der Zeit der Währungsreform 1948 bis 2016 zur Einführung des Euros.

Wirtschaftwunder, Rezession, Mauerfall, Wiedervereinigung und schließlich die Einführung des Euros sind eher der Hintergrund für die Familien- und Liebsgeschichten der Protagonisten. Es wird geliebt, geheiratet, gehasst, gestorben.. Allerdings erscheinen die Protagonisten nicht wirlich überzeugend. Vorwiegend in der 2 Hälfte des Buches stören zu starke Klischees evtl. das Lesevergnügen. (Spanier sind natürlich stolze Machos, Türken fühlen sich ständig in ihrer Ehre verletzt, der fiese Antagonist darf nicht sterben, damit er auch bis zum Schluß fies sein kann….)

Die Anspielungen auf real existierende Personen (junge Ostdeutsch namens Angelika, die Naturwissenschaften studiert und nach 1990 in die Politik geht) und das Auftreten des Autors als Nebenperson erscheinen sehr konstruiert.

Für alle Leser, die aber ein Familienepos lieben und sich auch von 1000 Seiten nicht abschrecken lassen, ist das Buch auf jeden Fall ein Vergnügen. Nebenbei erfährt man ja noch etwas über die Geschichte der Stadt Altena, über die wirtschaftlichen Verwicklungen zwischen den beiden deutschen Staaten und man merkt, wie schwer das Erbe des 2. Weltkrieges und des Nationalsozialismus auch für die nachfolgenden Generationen war.

Peter Prange ist 1955 in Altena, im Sauerland geboren. Er studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie. Nach beruflichen Stationen in Wirtschaft und Wissenschaft lebt und wohnt Prange in Tübingen als freier Schriftsteller, gemeinsam mit Frau und Tochter.

Der Durchbruch als Romanautor gelang dem Schriftsteller 1999 mit der deutsch-deutschen Familiengeschichte: Das Bernsteinamulett. Dieser Roman wurde 2004 für die ARD verfilmt.

Buchtipp August

Ein unvergänglicher Sommer

Isabel Allende

Drei Menschen treffen in einem Schneesturm in New York aufeinander und das verändert ihr Leben. Die junge Evelyn ist in Panik: Sie wollte mit dem Auto ihres Arbeitgebers nur schnell etwas besorgen, als der Wagen des zurückgezogen lebenden Professors Richard Bowmaster auf spiegelglatter Straße auffährt. Da sie zum Heer der illegalen Lateinamerikaner in New York gehört, flüchtet sie; Bowmaster kann ihr gerade noch seine Visitenkarte in den Wagen werfen – weg ist sie. Kurz darauf steht sie jedoch vor seiner Tür und bittet ihn um Hilfe, denn im beschädigten Kofferraum hat sie die Leiche einer Frau entdeckt. Gemeinsam mit seiner Untermieterin Lucía gehen sie auf eine abenteuerliche Fahrt und lernen einander dabei kennen. In Rückblenden wird von ihrem Schicksal erzählt: Richard wurde nach dem tragischen Tod seiner kleinen Kinder zum Alkoholiker, seine Ehe zerbrach und er scheut seitdem jede Bindung. Die Chilenin Lucia lehrt wie Richard an der Uni und ist seine Untermieterin, gern wäre sie auch mehr für ihn. Sie hat ihren Bruder in den Wirren des Bürgerkriegs in Chile verloren und musste sich ein neues Leben in den USA aufbauen. Evelyn ist nach traumatischen Erlebnissen in ihrer Heimat Guatemala über Mexiko in die USA geflüchtet und arbeitet illegal bei einer wohlhabenden Familie als Kindermädchen für den schwerbehinderten Frankie. Alle drei wagen einen Neustart in eine hoffnungsvolle Zukunft.

Der warmherzige Roman um eine Schicksalsgemeinschaft zeigt große Sympathie für seine Hauptpersonen, die viel mitgemacht haben, und bietet interessante Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Wirren in Lateinamerika. Gerne empfohlen. (Übers.: Svenja Becker)

Buchtipp Juli

Russensommer

Meine Erinnerung an die Befreiung vom NS-Regime

Cornelia Schmalz- Jakobsen

Cornelia Schmalz-Jacobsen wurde 1934 geboren und arbeitete seit 1962 als Journalistin. 1968 trat sie in die FDP ein, sie hatte zahlreiche politische Ämter inne.

Mit ihrem Buch: Russensommer versucht sie dem immer noch weit verbreiteten Klischee „der russischen Bestien“, Kommunisten und Vergewaltiger etwas entgegenzsetzen.

Das Buch ist aus der Perspektive des Kindes geschrieben.

Deutschland 1943. In Berlin fallen Bomben und Cornelias Eltern, die sich gegen das Naziregim engagieren sind in großer Gefahr. Schweren Herzens entschließen sie sich, ihre gerade mal 8 jährige Tochter allein an die Ostsee zu Onkel und Tante zu schicken. Dort erlebt das Mädchen einen Sommer, den es niemals vergessen wird. Die russische Armee rückt immer näher, die Menschen fürchten sich, aber Cornelia freut sich auf die Befreiung. Mit drei jungen Rotarmisten schließt sie Freundschaft, an die sie sich ihr Leben lang erinnern wird und kommt am Ende sogar einem alten Familiengeheimnis auf die Spur.

„Russensommer enthält bewegende Erinnerungen, aber auch eine politische Botschaft.(der Spiegel)

Buchtipp Juni

Gott wohnt im Wedding

Regina Scheer

Ein Haus. Ein Jahrhundert. So viele Lebensgeschichten.

Alle sind sie untereinander und schicksalhaft mit dem ehemals roten Wedding verbunden, diesem ärmlichen Stadtteil in Berlin, mit dem heruntergekommenen Haus dort in der Utrechter Straße. Leo, der nach 70 Jahren aus Israel nach Deutschland zurückkehrt, obwohl er das eigentlich nie wollte. Seine Enkelin Nira, die Amir liebt, der in Berlin einen Falafel-Imbisss eröffnet hat. Leila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat. Und schließlich die alte Gertrud, die Leo und seinen Freund Manfred 1944 in ihrem Versteck auf dem Dachboden entdeckt, aber nicht verraten hat. Regina Scheer, die großartige Erzählerin deutscher Geschichte, hat die Leben ihrer Protagonisten zu einem literarischen Epos verwoben voller Wahrhaftigkeit und menschlicher Wärme.

„Ein bewegender Roman“

HÖRZU (29. März 2019)

In einzelnen Kapiteln lässt die Autorin sogar das Haus in die Erzählrolle schlüpfen, ein geschickter Trick, um die Perspektive zu wechseln. Am Anfang verwirren die vielen Personen und Namen, jdoch am Buchende findet sich eine kleine Übersicht zu den Charakteren.

Der Roman ist nicht ganz einfach zu lesen, aber auf jeden Fall lesenswert. In Zeiten zunehmender Diskriminierung von Menschen mit Fluchterfahrung und Migrationshintergrund zeigt die Geschichte anschaulich, was Ausgrenzung, Flucht und Vertreibung für Auswirkungen hat, bis in die nächsten Generationen.

Regina Scheer veröffentlichte mehrere Bücher zu deutsch-jüdischen Geschichte und legte 2014 ihren ersten Roman: Machandel vor, für den sie den Mara-Cassens-Preis und den Ver.di-Literaturpreis Berlin Brandenburg erhielt.

Buchtipp Mai

Eine Familie in Deutschland

Zeit zu Hoffen, Zeit zu Leben

Peter Prange

Der international erfolgreiche Autor Peter Prange, 1955 geboren, lebt mit seiner Frau in Tübingen. Besonders mit seinen historischen Romanen gewann er die große Leserschaft. Seine Romane wurden in 24 Sprachen übersetzt, einige wurden bereits verfilmt.

 

In dem Buch, Eine Familie in Deutschland, widmet sich der Autor einem Kapitel der deutschen Geschichte in der Zeit von 1933 – 1939, der Zeit zwischen der Machtergreifung der Nationalsozialisten und dem Ausbruch des 2. Weltkriegs.

“Um eine Vorstellung von den damaligen Lebensumständen zu entwickeln, in der die Menschen gezwungen waren, ihre Lebensentscheidungen zu treffen, musste ich versuchen, ein möglichst umfassendes Panorama dieser Wirklichkeit zu zeichnen, mit den unterschiedlichen Facetten. Eine Familiengeschichte schien mir die dafür am besten geeignete Erzählform…

Fallersleben war in den 1930er Jahren ein Zweitausend-Seelen-Städtchen im Wolfsburger Land. Dort wurde das Lied der Deutschen gedichtet…, dort entstand auf Hitlers Befehlt die größte Automobilfabrik Europas, die Geburtsstätte des Volkswagenwerks…“ (Aus einem Interview mit dem Autor)

So entstand der spannende Roman, bei dem alle Makel der Zeit in eine erfundene Familie gepackt wurden. Die persönlichen Dramen der Familie werden mit historischen Ereignissen, Institutionen und Personen der Zeitgeschichte verknüpft. Nachdem die Kapitel kurz sind und sich die Perspektive ständig wechselt werden dem Leser auch die 670 Seiten nicht langweilig, er kann sehr gut mit allen Familienmitgliedern mitfühlen und mitleiden. Alle müssen sich immer wieder entscheiden: mache ich mit, beuge ich mich, widersetze ich mich?

Die Geschichte endet allerdings an einem Punkt der mehr erwarten lässt. Das Schicksal der einzelnen Familienmitglieder lässt den Leser nicht los, es steht der Beginn des 2. Weltkrieges bevor.

Zum Glück ist für den Herbst 2019 der Folgeband angekündigt.

Buchtipp April

Die Farben des Himmels

Christina Baker Kline

Der Roman beschreibt die Geschichte hinter dem Gemälde „Christinas Welt“. Es ist eines der bekanntesten amerikanischen Bilder des 20. Jahrhunderts und hängt im Museum of Modern Art in New York. Auf dem Vorsatzblatt des Buches ist es zu finden und zeigt eine junge Frau auf einem Feld liegend und ein Farmhaus betrachtend.

Schon als kleines Mädchen fällt Christina häufig hin weil ihre Beine ihr nicht gehorchen. Aber sie ist nicht bereit, sich den Einschränkungen ihres Körpers zu beugen. Die abgeschiedene Farm ihrer Familie in Maine ist die einzige Welt, die Ch. Olson kennt. Ihr Leben ist geprägt von schwerer Arbeit. Intensiv, einfühlsam und packend wird die Lebens- und Familiengeschichte von Ch. Olsen beschrieben, in zwei Zeitebenen 1896 und 1939. Der Roman zeigt ungeschönt das Leben im ländlichen Amerika, Anfang des 20. Jh., geprägt von 2 Weltkriegen und dem Abwandern der Jugend.

Christina Olsen war aber nicht nur die Frau auf Andrew Wyeths Gemälde, sie erfuhr auch eine tiefe Freundschaft mit dem Maler. Er zeigte ihr, dass es mehr als eine Art gibt zu lieben.

Ein lesenswertes, berührendes Buch.

Baker Kline, Christina wurde 1964 in England geboren und wuchs dort und an verschiedenen Orten der USA auf. Sie unterrichtet Literatur und Kreatives Schreiben. Ihr Roman „Der Zug der Waisen“ stand zwei Jahre lang auf der Bestsellerliste der New York Times.

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Veranstaltungen und Aktionen

Vorlesen und Basteln für 4– 7 jährige Kinder  jeden Dienstag (außer in den Ferien) ab 5. 11. 2019 bis Ostern 2020.

Lesungen in unregelmässigen Abständen

Lesestart – Stiftung Lesen

Aktion Bibfit

Asylothek

Wir bieten: multimediale Deutschkurse, mehrsprachige Bildwörterbücher, Bücher mit landeskundlichen Informationen über Deutschland, Fluchtberichte, Spiele, Bücher über die verschiedenen Religionen und wenige englischsprachige Bücher, um den Ankommenden den Zugang zur deutschen Sprache und Kultur zu erleichtern.

Unkomplizierte und kostenlose Ausleihe ist für Asylsuchende und ehrenamtliche Helfer möglich!