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Buchtipp Januar

Der Honigbus

 

 

»Der Honigbus« ist eine starke Geschichte über das Leben und die Weisheiten der Natur. Bienenlektionen für das Leben. Bewegendes Memoire, eine autobiografische Geschichte sehr leiser Töne mit großer Aussagekraft.

Ein rostiger alter Bus im Garten des Großvaters und seine Bienen werden für Meredith ihr einziger Halt. Denn sie ist erst fünf, als sie von ihren Eltern nach deren Trennung vollkommen sich selbst überlassen wird.
Der Großvater nimmt sie mit in die faszinierende Welt der Bienen – und rettet ihr so das Leben. Die Bienen werden Meredith zur Ersatzfamilie: Wenn sie sich verlassen fühlt, zeigen sie ihr, wie man zusammenhält und füreinander sorgt. Wenn sie über ihre depressive Mutter verzweifelt, bewundert sie die Bienen dafür, ihre Königin einfach austauschen zu können. Die Bienen lehren Meredith, anderen zu vertrauen, mutig zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen.

Ja, dieses Buch der amerikanischen Journalistin und Autorin Meredith May wird nicht zu Unrecht als Meisterwerk betitelt und für besondere Literaturpreise zu Recht nominiert. „Der Honigbus“ ist ein ganz besonders leises Buch, was mit tiefgehenden Metaphern, Zitaten, Botschaften, Poesie, Lebensweisheiten und Sachkenntnis durchwebt und durchzogen ist. Es ist ein feines Meisterwerk in Buchform am Rande der Masse und der aktuellen Thematik des großen Bienensterbens auf der Welt, der seine Eindringlichkeit durch das erlebte Schicksal der Autorin mit autobiografischen Auszügen und Gefühlen erzählt. Wenn es einer Autorin gelingt, den Grat zwischen authentischer Kulisse, Vergangenheit und trauriger Kindheitserlebnisse und Schicksalsschläge mit gebührender und herzlicher Sachkenntnis in einem Roman zu vereinen, dann kann man sicherlich von einem besonderen schriftstellerischen Talent sprechen, denn hier werden Bienenlektionen auf das wahre Leben adaptiert. Großartig!

Nach dem Beenden dieses beinahe poetischen und sehr tiefgründigen, wie auch erschreckenden Romans, musste ich zunächst einmal in mich gehen und all diese neuen und besonderen Eindrücke und Kostbarkeiten des Lesens und Lebens aufnehmen, wirken lassen und reflektieren.

Rezession LovelyBooks

Buchtipp Dezember

Hamster im hinteren Stromgebiet

Joachim Meyerhoff

 

Klappentext:
Zeit ist Hirn. Was passiert, wenn man durch einen gesundheitlichen Einbruch auf einen Schlag aus dem prallen Leben gerissen wird? Kann das Erzählen von Geschichten zur Rettung beitragen? Und kann Komik heilen? Nachdem der Erzähler Joachim Meyerhoff aus so unterschiedlichen Lebenswelten berichtet hat wie einem Schüleraustausch in Laramie, Amerika, dem Aufwachsen auf einem Psychiatriegelände, der Schauspielschule und den liebesverwirrten Jahren in der Provinz, gerät der inzwischen Fünfzigjährige in ein Drama unerwarteter Art. Er wird als Notfall auf eine Intensivstation eingeliefert. Er, der sich immer durch körperliche Verausgabung zum Glühen brachte, die “blonde Bombe”, für die Selbstdetonationen ein Lebenselixier waren, liegt jählings an Apparaturen angeschlossen in einem Krankenhausbett in der Wiener Peripherie. Doch so existenziell die Situation auch sein mag, sie ist zugleich auch voller absurder Begebenheiten und Begegnungen.

 

Den neuen autobiographischen Roman von Joachim Meyerhoff aufzuschlagen und mit dem Lesen zu beginnen, das fühlt sich an, als ob man einen alten Freund nach einer Weile wiedertrifft. Man knüpft sofort am Altvertrauten an, freut sich über die Wiederbegegnung mit vielen Figuren (und verzeiht auch die Irritation, die sein letzter, vierter Band in einem hervorgerufen hat.) In bewährter Weise erzählt der Autor virtuos, mit viel Tragikomik und noch mehr Selbstironie von dem Schicksalsschlag, den das Leben ihm diesmal in Form eines Schlaganfalls kurz nach seinem einundfünfzigsten Geburtstag entgegengeworfen hat. Den Weg zurück in sein Leben schildert er berührend, kurzweilig – und nachhaltig erschüttert. Und dennoch: Es darf, wie immer, viel gelacht werden! Ein wunderbares und sehr lesenswertes Buch.

Ina Winkler

 

Joachim Meyerhoff, geb. 1967 war 14 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Seit 2019 ist er Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

Buchtipp November

Das Gedächtnis des Herzens

Jan-Philipp Sendker

Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asienkorrespondent des Stern. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück und lebt jetzt mit seiner Familie in Potsdam. Seine Romane sind in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

Burma und die Magie des Geschichtenerzählens spielen bei Sendker eine zentrale Rolle. So ist auch Dieser Roman eine Erzählung in einer Erzählung, die in Burma angesiedelt ist. Der zwölfjährige Ko Bo Bo, der bei seinem Onkel U Ba in dem Dorf Kalaw lebt, lässt sich von ihm eine Geschichte erzählen, die nicht nur von der Kraft der Liebe handelt, sondern auch ein Familiengeheimnis lüftet.

Nicht nur der Junge, auch als Leser brennt man darauf, mehr über seine Mutter Julia zu erfahren – eine Halbburmesin, die dem stressigen Leben als Anwältin in New York entfloh und ein Kloster in Hsipaw aufsuchte. Dort lernt sie den Mönch Thar Thar kennen und lieben. Beide kommen in die Lage, sich auf eine völlig andere Welt einzulassen: zunächst Julia im Kloster, wo Thar Thar zahlreiche hilfsbedürftige Kinder in seine Obhut genommen hat; später Thar Thar, der ihr nach New York folgt und einen Kulturschock erlebt.

Ihre gegenseitige Liebe scheint stark genug zu sein, um die massiven Unterschiede in ihren Sichtweisen und Gewohnheiten zu überwinden. Was ihrer Liebe vielmehr im Weg steht, sind ihre Ängste. Während Thar Thar in ständiger Angst lebt, er könne Julia verlieren, fürchtet sie sich vor den Unwägbarkeiten im burmesischen Alltag.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive des Jungen und des Onkels erzählt und bringt damit einen interessanten Kontrast, zwischen der kindlichen Neugier und dem Unverständnis gegenüber dem Verhalten der Erwachsenen einerseits und den Weisheiten des Onkels andererseits. Jan-Philipp Sendker beschäftigt sich vor allem mit der Frage, inwieweit die Liebe zwischen zwei Menschen Grenzen überwinden kann und gibt gleichzeitig einen interessanten Einblick in die burmesische Kultur und politischen Konflikt.

YukBook

Buchtipp Oktober

Luzies Erbe

Helga Bürster

Großmutter Luzie ist nach einem langen, vollen Leben verstorben und die Enkelin Johanne wird sie nicht außer Haus bringen lassen, bevor tabuisierte Fragen, deren Antwort sie in einer Schatulle vermutet, gelöst werden. Nun gibt das Döschen nicht so viel her, wie erhofft, doch ein altes Foto ist die Initialzündung für einen Rückblick, der Luzies Geschichte erzählt. Als junge Frau verliebt sich das lebensfrohe, selbstbewusste Mädchen in einen polnischen Zwangsarbeiter und da die Verbindung nicht ohne Folgen bleib, begann für das Paar eine Zeit des Versteckens und der Todesangst. Die gemeinsame Tochter, Johannes Mutter Thea, wächst als Geheimnis unter harten Umständen auf und wird ihr Leben lang vom Tabu ihrer selbst geprägt bleiben und dies selbst auch an ihre Tochter, Johanne, weitergeben. In Rückblicken und Szenen in der Gegenwart wird so die Geschichte dreier Frauen, dreier Generationen und damit deutsche Geschichte erzählt. Es gibt eine vierte Generation, Johannes Tochter, die zur Beerdigung anreist, die für Leichtigkeit und Zugang zu ihren Gefühlen steht. Der Zeitgeist der Jahrzehnte findet somit allegoriehaft Abbildung in seinen Figuren. Als säße man der Erzählerin gegenüber, die kein Wort scheut und unsentimental und vielleicht auch gerade deshalb berührend und authentisch die Familiengeschichte erzählt, fesselt der autobiografische Roman und nimmt bis zur letzten Seite gefangen. Ein sehr persönliches Zeitzeugnis.
Rezensiert v. Christine Vornehm

Buchtipp September

Das Leuchten jenes Sommers

Nicola Scott

 

Die gefeierte Autorin von «Zeit der Schwalben» erzählt in ihrem neuen Roman eine berührende Familiengeschichte vor der faszinierenden Kulisse Cornwalls: von zwei Frauen, geboren in unterschiedlichen Jahrzehnten, durch ein Schicksal verbunden.

August 1939: Auf dem malerischen Anwesen Summerhill in Cornwall lebt die junge Maddy zurückgezogen von der Welt und dem drohenden Krieg. Als ihre geliebte Schwester Georgiana von einer langen Reise zurückkehrt, bringt sie ihren neuen Freund Victor mit. Maddy ist der düstere junge Mann auf Anhieb unsympathisch. Aber sie ahnt nicht, wie groß die Gefahr wirklich ist.

Siebzig Jahre später führt ein Auftrag die junge Fotografin Chloe nach Summerhill. Sie hat gerade erfahren, dass sie schwanger ist. Eigentlich eine freudige Nachricht, aber Cloes Gefühle sind gespalten. In Summerhill stößt sie auf ein Geheimnis, das Jahrzehnte zurückliegt – und das die Kraft hat, ihr ganzes Leben auf den Kopf zu stellen….

Im Nachwort schreibt die Autorin, sie wollte einen Roman über die Liebe schreiben, aber keinen Liebesroman. Dies ist ihr absolut gelungen. Es gibt hier so viele Facetten der Liebe, die angesprochen werden: Elternliebe, Kinderliebe, Geschwisterliebe, romantische Liebe, fürsorgliche Liebe, erdrückende Liebe usw. Dabei wird auch sehr schön gezeigt, wie Liebe manchmal ganz schnell in Hass oder Kontrollsucht umschlagen kann.

Der Schein nach außen, von einer heilen Welt und im inneren die Hölle auf Erden. Wie eine Beziehung sich verändern kann, wie Gewalt in einer Ehe aussieht und den langsamen Sog nach unten ist so gut dargestellt, dass man sich fragt, wie sieht es bei meinem Nachbarn so aus. Somit hat Nikola Scott wieder eine Geschichte erschaffen die einen berührt und mitnimmt, die wichtig ist und ernste Themen aufruft.

Buchtipp August

Bakhita

Veronique Olmi

Josephine Bakhita (1869 – 1947) wurde von Johannes Paul II. heiliggesprochen.

Veronique Olmi zeichnet das ergreifende und zugleich erhebende Porträt einer Frau, der es gelingt, allen Härten zum Trotz ihr eigenes und das Leben der anderen zu retten.„Sie nimmt sich die poetische Freiheit, das innere Leben Bakhitas zu schildern. Ihre Träume, ihr Gefühl, nichts zu wissen und überall freundlich zu sein“ (Meike Schnitzler, Brigitte )

7 Jahre alt ist Bakhita als sie aus ihrem Dorf im Sudan entführt wir. Damals hieß sie noch anders, doch die Erinnerung an ihren Namen verblasst mit jedem Jahr, in dem sie verschiedenen Herren dienen muss. Die Freundschaft mit Binah ist ihr in dieser Zeit der größte Halt, obwohl das Mädchen nicht Bakhitas Sprache spricht. Als ein italienischer Konsul Bakhita kauft, erkennt die junge Frau ihre Chance, das Schicksal zu wenden. Sie setzt alles dran mit ihm mach Italien zu kommen. Hier hört sie erstmals von Jesus Christus und beschließt dem „gekreuzigten Sklaven“ als einzigem Herrn zu diesen. Doch selbst als die Mitmenschen  sich an den Anblick der Schwarzen Nonne gewöhnen, stehen die Spuren der Vergangenheit Bakhita ein Leben lang auf dem Körper geschrieben und erinnern sie an die Familie, die sie hinter sich lassen muss.

„Ein spannender, informativer Roman: Sklaverei und Heiligenleben sind komplexe Themen, die es Olmi erlauben, manche Ambivalenz der Moderne auszustellen“ (N. Bender – Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Buchtipp Juli

Eine irische Familiengeschichte

Graham Norton

Elizabeth Keane kehrt zum ersten Mal seit Jahren in die irische Heimat zurück. Ihre Mutter ist gestorben, Elizabeth muss den Haushalt auflösen. Auch ihre Mutter Patricia hatte als junge Frau den Ausbruch gesucht, mit einem Verlobten, den keiner je zu Gesicht bekam. Monate später war sie zurückgekehrt. Ohne Mann, und mit einem Säugling im Arm. Wer ihr Vater war, hat Elizabeth nie erfahren. Doch dann findet sie unter den Hinterlassenschaften ihrer Mutter ein Bündel Liebesbriefe …. Elizabeth macht sich auf die Suche. Ihr Weg führt zu einer windumtosten Farm am Fuße einer Burgruine über der rauen Keltischen See…

Es ist ein irischer Familienroman voller Sehnsucht und voller Geheimnisse von Spiegel-Bestsellerautor, der Schauspieler, Comedian und Talkmaster ist – einer der bekanntesten Fernsehpersönlichkeiten der englischsprachigen Welt.

„Großartig… Wie Norton über Einsamkeit und Verlangen schreibt, ist schön und tröstlich“ Marian Keyes

„Ein gewaltiger und warmherziger Roman, ein Buch voller irrwitziger Wendungen; liebevoll und brutal, rau und sanft – ganz so, wie Irland ist“

WDR

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Veranstaltungen und Aktionen

Vorlesen und Basteln für 4– 7 jährige Kinder  jeden Dienstag (außer in den Ferien) ab 5. 11. 2019 bis Ostern 2020.

Lesungen in unregelmässigen Abständen

Lesestart – Stiftung Lesen

Aktion Bibfit

Asylothek

Wir bieten: multimediale Deutschkurse, mehrsprachige Bildwörterbücher, Bücher mit landeskundlichen Informationen über Deutschland, Fluchtberichte, Spiele, Bücher über die verschiedenen Religionen und wenige englischsprachige Bücher, um den Ankommenden den Zugang zur deutschen Sprache und Kultur zu erleichtern.

Unkomplizierte und kostenlose Ausleihe ist für Asylsuchende und ehrenamtliche Helfer möglich!