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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von Frau Margit Berger freuen sich auf ihren Besuch. Herzlich eingeladen sind (nach vorheriger Anfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten) auch alle Kindergärten und Schulen.

Im Bestand sind ca. 8.000 Medien!

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Jahresbericht 2020

Öffnungszeiten

Montag         16.00 – 18.30 Uhr
Donnerstag  16.00 – 18.30 Uhr
Sonntag        11.00 – 12.00 Uhr

(Im August nur am Donnerstag!)

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Katholische Öffentliche Bücherei Herz-Jesu
Franz- Kobinger-Str. 10
86157 Augsburg
Tel. 0821-25273274
buechereiherzjesu@gmx.de

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Buchtipps

Jeden Monat eine neue Idee...

Die hier empfohlenen Bücher finden Sie natürlich bei uns in der Bücherei …

Buchtipp September

Dieses ganze Leben

Raffaelle Romagnolo

 

Eine Coming-of-Age Geschichte einer von Selbstzweifeln geplagten 16-Jährigen.

 “Ich bin hässlich. Das ist die Wahrheit, die schlichte, unzweifelhafte Wahrheit. Natürlich habe ich auch gute Seiten: Zum Beispiel bin ich nicht feige, ich suche keine Ausflüchte, ich kann der Wirklichkeit ins Auge sehen”. So beginnt der Roman. Die 16-jährige Paola hat Übergewicht, wird gemobbt und hat keine Freunde. Dabei ist sie keineswegs larmoyant, sondern eher nüchtern und wütend. Um abzunehmen schickt ihre reiche, schöne Mutter sie mit ihrem behinderten Bruder Richi, der im Rollstuhl sitzt, jeden Tag spazieren. Doch statt in ihrem Reichenviertel mit Luxusvillen zu bleiben, überqueren die Geschwister die Grenze zur von der familieneigenen Baufirma errichteten, von der Mutter gemiedenen Margeriten-Siedlung, einem sozialen Brennpunkt, wo sie sich mit Junk-Food vollstopfen. Dort lernt Paola den zwei Jahre älteren Antonio kennen, der sie aufrichtig zu mögen scheint. Doch fehlendes Selbstwertgefühl und tief verwurzeltes Misstrauen taugen nicht als Basis für Freundschaft und Liebe. Erst als die perfekte Fassade ihrer Familie an einem Umweltskandal zerbricht, lernt sie, ihre Unzulänglichkeiten zu akzeptieren und sich zu emanzipieren.

Ileana Beckmann

Raffaella Romagnolo geboren 1971 in Casale Monferrato, unterrichtet Geschichte und Italienisch an einem Gymnasium. Seit 200ch Romane mit großem Erfolg.

„Bella Ciao sorgte international für Aufmerksamkeit und erschien in zahlreichen Sprachen.

Buchtipp August

Schwester

Mareike Krügel

Zwei Schwestern, zwei Leben.

Ein Unglück stellt die entscheidende Frage:

Welches ist das richtige?

 

Nach einem Unfall liegt Lone im Koma. Und in der Not übernimmt ihre Schwester Lulia ihre Aufgaben als Hebamme. Während sie in Lones Rolle schlüpft, beginnt sie auch über ihre Familie nachzudenken und die Männer, über gegenseitiges Vertrauen und die gemeinsamen Erlebnisse. Und immer drängender fragt sie sich welches Leben sie selbst eigentlich seit Jahren führt.

Es ist eine einfühlsame Geschichte hinterfragter Lebensentwürfe und eines ungewöhnlichen Neubeginns. Vor allem aber ist es ein mitreißender Roman um eine kluge, so humorvolle wie unerschrockene Frau.

 

„Mareike Krügel, 1977 in Kiel geboren, ist eine genaue und sehr empathische Erzählerin, sie führt den Leser durch ihre Geschichte, ohne ihn zu belehren – sein Urteil muss er sich selbst machen“

Flensburger Tageblatt

Buchtipp Juli

Spur des Schweigens

Amelie Fried

 

Die Autorin, Jahrgang 1958, lebt mit ihrer Familie in München und wurde als TV-Moderatorin bekannt. Alle ihre Romane waren Bestseller, auch für ihre Kinderbücher erhielt sie verschiedene Auszeichnungen.

 

Die Journalistin Julia schlägt sich mühsam als freie Schreiberin durch und träumt von der großen, investigativen Story. Sie erhält einen Hinweis auf mögliche sexuelle Übergriffe in einem renommierten Forschungsinstitut. Der Me-too-Debatte überdrüssig, geht sie dem Verdacht zunächst nur halbherzig nach. Als sich aber die erste Betroffene bei ihr meldet und Julia den attraktiven Hauptverdächtigen kennenlernt, ist ihr Reporterinnen-Instinkt geweckt. Am Institut stößt sie auf ein gefährliches Gemisch aus Machtmissbrauch, Schweigen und Vertuschung – und auf eine schockierende Verbindung zu ihrem Bruder Robert, der zwölf Jahre zuvor spurlos verschwunden ist. Plötzlich muss Julia sich unangenehme Fragen stellen: Was hat Robert mit dem Selbstmord einer chinesischen Doktorandin zu tun? Warum wurde seine Leiche nie gefunden? Hat sie all die Jahre etwas übersehen?

 

„A. Fried hat eines der großen Themen unserer Zeit spannend und dabei unterhaltsam aufbereitet… Ein Buch, um es in einem Rutsch wegzulesen!“

Stella Birkey, Emotion

Buchtipp Juni

Margos Töchter

Cora Stephan

 

Jeder Mensch hat eine Mutter. Jana Seliger hatte zwei.

Cora Stephan erzählt die Geschichte zweier außergewöhnlicher Frauen und eines geteilten Landes über vier Jahrzehnte. Ein großer Roman über die Suche nach dem Glück in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und die Frage, was man opfern muss, um es zu finden. Leonore Seliger wächst in den 1960er-Jahren in der norddeutschen Provinz auf. Sie ist eine Außenseiterin, unangepasst, rebellisch. Trost findet sie bei Clara, einer Brieffreundin aus der DDR, die sie in einem Pioniercamp der DDR getroffen hat. In einem verrauchten Jugendclub in Osnabrück lernt Leonore die Musik der Beatles kennen, nach dem Abitur in England die freie Liebe. Während sie im Deutschen Herbst in Frankfurt studiert und durch eine verhängnisvolle Affäre ins Visier der Polizei gerät, bereitet sich Clara in Ostberlin auf eine große Aufgabe vor. Im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit soll sie in den Westen gehen, um dort für die Genossen die Augen aufzuhalten. Kurz bevor sie die DDR verlässt, bekommt sie eine Tochter und ist gezwungen, eine nahezu unmögliche Entscheidung zu treffen. Das Schicksal führt Leonore und Clara wieder zusammen. Die beiden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet ein Geheimnis. Jahrzehnte später kommt eine junge Frau diesem Geheimnis auf die Spur und begibt sich auf eine aufwühlende Reise in die Vergangenheit.

Das Leben von Leos Mutter wird im Vorgängerroman “Ab heute heiße ich Margo” erzählt. Auch dieses Buch ist in der Herz Jesu Bücherei vorrätig.

Buchtipp Mai

Ada

Christian Berkel

 

Wirtschaftswunder, Mauerbau, die 68er-Bewegung – und eine vielschichtige junge Frau, die aus dem Schweigen der Elterngeneration heraustritt. In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stößt auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater – aber dann kommt alles anders. Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.

Über den Autor

Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Debütroman Der Apfelbaum wurde von Kritikern und Lesern gleichermaßen gefeiert.

Buchtipp April

Offene See

Benjamin Myers

 

 

Die Begegnung mit der gebildeten Dulcie im Sommer 1946 verändert das Leben eines Bergarbeitersohns.

Auf den 16-jährigen Robert wartet im Jahr 1946 nach der Schule eine Anstellung im Bergbau, wie es in seinem Dorf im Norden Englands üblich ist. Zuvor jedoch will er ans Meer. Er packt ein Bündel und macht sich zu Fuß auf, quer durch Yorkshire bis zur Küste. Oberhalb einer Bucht kommt Robert zu einem Cottage, wo er mit Dulcie Bekanntschaft schließt. Sie lädt ihn zu einem Tee und schließlich zu längerem Bleiben ein, wofür er sich mit Arbeiten rund ums Haus revanchiert. Die in seinen Augen “ältere Dame” ist anders als alle Menschen, die Robert von zuhause kennt – kultiviert, weltoffen – und sie besitzt eine reich gefüllte Speisekammer, der man die Entbehrungen der Kriegsjahre nicht ansieht. Zum ersten Mal im Leben isst Robert Hummer und trinkt Wein! Nicht nur kulinarisch erweitert Dulcie seinen Horizont, sie führt ihn auch an Lawrence, Bronte und sogar an Lyrik heran. Nur das Meer mag sie nicht: “Wir hatten ein Zerwürfnis.” Als Robert in einem vernachlässigten Schuppen ein Manuskript mit Gedichten findet, ahnt er, wieso. – Der Ich-Erzähler blickt am Ende seines Lebens voller Wärme zurück auf jenen Sommer, der seinen weiteren Lebensweg entscheidend geprägt hat. Als Leserin wird man durch den sanften, poetischen Stil des schön gestalteten Buchs in eine vergangene Zeit versetzt, genießt mit Robert die Landschaft, das Essen und die Freundschaft zu Dulcie – und erfährt schließlich ihre tragische Geschichte. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Barbara Sckell

Buchtipp März

Ein halbes Herz

Sonja Lundberg

 

Sofia Lundberg wurde 1974 geboren und arbeitete als Journalistin in Stockholm, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Mit ihrem Debütroman »Das rote Adressbuch« eroberte sie die schwedische Literatur- und Bloggerszene im Sturm, woraufhin die Rechte in über 30 Länder verkauft wurden.

Inhaltsangabe:

Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt – denn obwohl die schwedische Fotografin Elin Boals eine glänzende Karriere in New York absolviert, hat sie sich zurückgezogen in ihren ganz eigenen Kosmos. Niemandem gewährt sie Zugang zu ihrem Inneren, nicht einmal ihrer Familie. Als sie völlig unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen die Erinnerungen mit Macht über sie herein. Denn Elin hütet ein tragisches Geheimnis – eine tiefe Schuld, die sie damals dazu trieb, die Insel für immer zu verlassen. Und nun spürt sie, dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren muss, wenn sie jemals wirklich glücklich werden will …

Buchtipp Februar

Die Dirigentin

Maria Peters

 

 

Maria Peters, geboren 1956, ist Autorin, Drehbuchschreiberin und Regisseurin. Für ihre Filme wurde sie bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Antonia Bricos Leben hat sie so fasziniert, dass sie sowohl ein Buch als auch einen Film daraus machte. Sie lebt mit ihrem Mann, einem Filmproduzenten, in Amsterdam.

 Klappentext:

New York, 1926: Für Antonia Brico gibt es nur die Musik. Unermüdlich übt sie an dem alten Klavier, das ihr Vater, ein Müllmann, auf der Straße gefunden hat. Ihr großer Traum: Dirigentin zu werden. Doch noch nie hat eine Frau in dieser Rolle auf der Bühne stehen dürfen. Als sie sich als junge Frau zu einem Konzert ihres Idols Willem Mengelberg schleicht, und sich auf einem Klappstuhl in den Mittelgang setzt, wird sie herausgeworfen und verliert dabei auch noch ihren Job im Konzerthaus. Sie steht vor dem Nichts.
Doch sie gibt nicht auf und reist nach Europa, um für ihren Traum zu kämpfen. Sie verlässt sogar ihre große Liebe Frank, um nicht in dessen Schatten zu stehen. Unermüdlich klopft sie an die Türen der großen Musiker. Karl Muck, der legendäre Dirigent in Berlin, zerreißt vor ihren Augen ihr Empfehlungsschreiben.
Antonia sieht letztlich nur einen Weg: Ein Orchester nur mit Frauen, von ihr selbst dirigiert. Mit dem Eröffnungskonzert ist klar: Es wird Antonia befreien – und die Musikwelt für immer verändern.

Buchtipp Januar

Der Honigbus

 

 

»Der Honigbus« ist eine starke Geschichte über das Leben und die Weisheiten der Natur. Bienenlektionen für das Leben. Bewegendes Memoire, eine autobiografische Geschichte sehr leiser Töne mit großer Aussagekraft.

Ein rostiger alter Bus im Garten des Großvaters und seine Bienen werden für Meredith ihr einziger Halt. Denn sie ist erst fünf, als sie von ihren Eltern nach deren Trennung vollkommen sich selbst überlassen wird.
Der Großvater nimmt sie mit in die faszinierende Welt der Bienen – und rettet ihr so das Leben. Die Bienen werden Meredith zur Ersatzfamilie: Wenn sie sich verlassen fühlt, zeigen sie ihr, wie man zusammenhält und füreinander sorgt. Wenn sie über ihre depressive Mutter verzweifelt, bewundert sie die Bienen dafür, ihre Königin einfach austauschen zu können. Die Bienen lehren Meredith, anderen zu vertrauen, mutig zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen.

Ja, dieses Buch der amerikanischen Journalistin und Autorin Meredith May wird nicht zu Unrecht als Meisterwerk betitelt und für besondere Literaturpreise zu Recht nominiert. „Der Honigbus“ ist ein ganz besonders leises Buch, was mit tiefgehenden Metaphern, Zitaten, Botschaften, Poesie, Lebensweisheiten und Sachkenntnis durchwebt und durchzogen ist. Es ist ein feines Meisterwerk in Buchform am Rande der Masse und der aktuellen Thematik des großen Bienensterbens auf der Welt, der seine Eindringlichkeit durch das erlebte Schicksal der Autorin mit autobiografischen Auszügen und Gefühlen erzählt. Wenn es einer Autorin gelingt, den Grat zwischen authentischer Kulisse, Vergangenheit und trauriger Kindheitserlebnisse und Schicksalsschläge mit gebührender und herzlicher Sachkenntnis in einem Roman zu vereinen, dann kann man sicherlich von einem besonderen schriftstellerischen Talent sprechen, denn hier werden Bienenlektionen auf das wahre Leben adaptiert. Großartig!

Nach dem Beenden dieses beinahe poetischen und sehr tiefgründigen, wie auch erschreckenden Romans, musste ich zunächst einmal in mich gehen und all diese neuen und besonderen Eindrücke und Kostbarkeiten des Lesens und Lebens aufnehmen, wirken lassen und reflektieren.

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Veranstaltungen und Aktionen

Vorlesen und Basteln für 4– 7 jährige Kinder  jeden Dienstag (außer in den Ferien) von Oktober bis Ostern.

Lesungen in unregelmässigen Abständen

Lesestart – Stiftung Lesen

Aktion Bibfit

Asylothek

Wir bieten: multimediale Deutschkurse, mehrsprachige Bildwörterbücher, Bücher mit landeskundlichen Informationen über Deutschland, Fluchtberichte, Spiele, Bücher über die verschiedenen Religionen und wenige englischsprachige Bücher, um den Ankommenden den Zugang zur deutschen Sprache und Kultur zu erleichtern.

Unkomplizierte und kostenlose Ausleihe ist für Asylsuchende und ehrenamtliche Helfer möglich!