Pfarrbrief 2018/03

13 Familien Die Fußspuren Gottes Ein Wissenschaftler machte einmal eine Forschungsreise durch die Wüste. Als Führer und Begleiter hatte er sich einige Menschen mitgenommen, die dort lebten. Als die Sonne unterging, began- nen diese zu beten. Der Wissenschaft- ler war ganz verwundert: „Was machst du da?“ fragte er einen. „Ich bete.“ „Zu wem betest du?“ „Zu Gott.“ „Hast du ihn jemals gesehen?“ „Nein.“ „Hast du ihn mit deinen Händen gefühlt?“ „Nein.“ „Dann bist du ein Narr, wenn du an Gott glaubst!“, rief der Wissenschaftler. Am nächsten Morgen, als er aus sei- nem Zelt herauskam, sagte er zu sei- nen Begleitern: „Hier ist heute Nacht ein Kamel gewesen!“ Einer der Männer fragte ihn sogleich „Hast du es gese- hen, betastet, gefühlt?“ „Nein.“ „Dann bist du aber ein sonderbarer Forscher! Du glaubst an ein Kamel, das du nicht gesehen und nicht berührt hast.“ „Aber man sieht doch rings um das Zelt die Fußspuren!“, antwortete dieser. In dem Moment ging hinter dem Zelt die Sonne in strahlenden Farben auf. Die Männer zeigten in ihre Richtung und sagten: „Da, schau: Das ist die Fußspur Gottes!“ Und jetzt unsere Frage an euch, liebe Familien, liebe Kinder: Wo entdeckt ihr denn in der Welt Gro- ßes – das vielleicht in ganz kleinen Dingen versteckt ist? Wenn ihr nochmal überlegt, dann habt ihr in der Ferien- zeit sicherlich auch etwas Besonderes entdeckt, das euch staunen lässt – über Gott und seine Werke. Vielleicht war es ein Gegenstand in der Natur, den ihr mitbringen oder fotografieren könnt. Vielleicht auch ein Erlebnis, ein Eindruck, von dem ihr ein Bild malen könnt! Bringt das doch zu uns! Am Sonntag, 14. Oktober, wollen wir einen Familien­ gottesdienst feiern und eine kleine Ausstellung machen zum Thema: Da kann man nur staunen über Gott. Wir laden jetzt schon ein und freu- en uns auf eure Entdeckungen! Christoph Hausladen

RkJQdWJsaXNoZXIy MjY4MzQ=