Pfarrbrief 2018/03

12 Ministrantenwallfahrt Bis zum Papst und zurück – Ministrantenwallfahrt nach Rom 2018 Beim Schreiben dieses Artikels über die Romwallfahrt ist mir sehr schnell aufgefal- len, dass man eine Woche mit so unglaub- lich vielen Erlebnissen nicht auf eine Seite im Pfarrbrief quetschen kann und sollte. Deshalb werde ich mich hier auf den zweiten Tag unserer Reise beschränken. Dieser Tag sollte das Highlight unserer Woche werden, denn es stand die Papst­ audienz auf dem Petersplatz an. Gegen 18:00 Uhr sollte er eintreffen – und so wurden bereits einige Stunden vorher die Tore geöffnet, um die über 60 000 Mini­ stranten aus ganz Europa auf den Peters- platz zu schleusen, die für dieses Erlebnis angereist waren. Auch die Pfarrjugend Herz Jesu entschied sich nach einiger Suche für eine Warteschlange, an die sie sich anstellte. Nach etwa einer Stunde Wartezeit (zum Glück im Schatten!) waren wir endlich an den Sicherheitsschleusen angekommen und konnten diese mithilfe der Überredungskünste unseres Kapos auch passieren. Während wir draußen warteten, ging drinnen schon die Post ab, denn inzwischen war Papst Franziskus eingetroffen und wurde mit großem Jubel empfangen. Die Begrüßung und das „Vor- programm“ zur Vesper konnten wir leider nicht wirklich verfolgen, doch pünktlich zum wichtigsten Teil der Audienz standen wir bereit. Umrahmt von einigen Liedern wie dem Mottolied der Wallfahrt „Suche Frieden“ und dem inoffiziellen Mottolied „Jesus Christ, you are my life“, hörten wir eine Lesung und anschließend die Gedan- ken des Papstes zum Motto der Wallfahrt „Suche Frieden und jage ihm nach“. (Leider war die Beschallung des Platzes nicht ausreichend gegeben, wodurch wir bei der Audienz selber nicht wirklich verstehen konnten, was uns Franziskus mit auf den Weg geben wollte. Aber zum Glück gibt es das Internet, wo man sich seine Worte noch einmal anhören kann.) Anschließend wurde noch gemeinsam das „Vater unser“ und das Wallfahrtsgebet gesprochen. Während der Papst nun noch mit einigen Leuten persönlich sprach und das ein oder andere Geschenk in Emp- fang nahm, sangen wir Lobpreislieder, die auch in Herz Jesu schon so manches Mal erklangen, und genossen die Atmosphä- re. Es ist schon ein besonderes Gefühl mit so vielen jungen Leuten auf einem Fleck zu sein, zu singen und zu beten. Diese große Gemeinschaft erfuhren wir in der Woche in Rom immer wieder, doch wie bereits eingangs erwähnt, ist hier nicht genug Platz für all die vielen Erlebnisse, die wir hatten. Deshalb möchte ich auf un- seren Reiseblog verweisen, in dem jeden Tag ein ausführlicher Bericht über unsere Erlebnisse erschienen ist. Der Link lautet: Es lohnt sich, vorbeizuschauen! Katharina Huber www.romfahrt2018.wordpress.com Foto: Susanne Wohlrab

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